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Die Satellitenaufnahme zeigt den Ausschnitt des Wattenmeeres
in Deutschland, das Wattenmeer reicht allerdings in Dänemark
noch bis nach Esbjerk und in den Niederlanden bis nach Den Helder.
Damit liegen 60% des Wattenmeeres in Deutschland, 30% liegen in
den Niederlanden und nur 10% in Dänemark.
In Deutschland ist das Wattenmeer durch den Nationalpark geschützt.
Der Nationalpark "Niedersächsisches Wattenmeer"
reicht von Borkum bis Cuxhaven und schließt die Inseln Juist,
Norderney Baltrum, Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge mit ein.
Vor Cuxhaven in der Deutschen Bucht liegt der "Nationalpark
Hamburgisches Wattenmeer" mit den Inseln Neuwerk und
Scharhörn. Er besteht seit 1990 und umschließt eine Fläche
von 11700 ha. Das Mündungsgebiet der Elbe ist wegen des Zusammentreffens
von Salz- und Süßwasser besonders reich an natürlichen
Nährstoffen und damit auch an Küsten- und Seevögeln.
Daran schließt sich der "Nationalpark Schleswig-Holsteinisches
Wattenmeer" mit einer Fläche von 285000 ha an.
Zu ihm zählen auch die Insel Trischen, sowie die Halligen Habel,
Hamburger Hallig, Norderoog, Südfall und Süderoog.
Das gesamte Wattenmeer zwischen Esbjerk (DK) und Den Helder (NL)
ist ca. 500 km lang und schließt eine Fläche von 8000
qkm ein. Insgesamt macht es aber nur 1,5% der Nordsee aus.
Nationalpark - Was ist das?
Ein Nationalpark ist ein Schutzgebiet. Dieses soll großräumig
und von besonderer Eigenart sein. Die Tier und Pflanzenwelt soll
erhalten werden und die Natur weitestgehend sich selbst überlassen
bleiben. Die Beeinflussung durch den Menschen soll gering sein.
Dennoch soll der Nationalpark für die Menschen zu Erholungs-und
Forschungszwecken zugänglich sein.
Seit 1986 wird das Niedersächsische Wattenmeer als Nationalpark
geschützt. Mit 2400 Quadratkilometern ist er einer der größten
Nationalparke in Deutschland.
Die Nationalparkverwaltung in Wilhelmshaven regelt die Schutzvorschriften
und stimmt sie mit Untergruppen wie Küstenschutz, Landwirtschaft,
Fischerei, Jagd, Forschung und Tourismus ab.
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